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    Pressebericht 01.07.2001



    Erfolg durch reine Handarbeit

    Unternehmer Roberto Schuster aus Burgebrach hat gegen den Trend in der deutschen Industrie Erfolg mit der angeblich zu kostenintensiven Handarbeit am Standort Deutschland. In nur fünf Jahren ist sein Unternehmen auf über 80 Mitarbeitern gewachsen und genießt bei seinen Kunden als DIN ISO 9002 zertifizierten Betrieb einen ausgezeichneten Ruf.

    Schusters Versuch, personalintensive Montage- und Finisharbeiten für die Kfz-Zulieferer hier in Oberfranken anzubieten, erwies sich als Volltreffer. Viele Unternehmen dieser Branche wollen solche Aufträge nicht ins Ausland vergeben und suchen nach einem entsprechenden Dienstleister. Da kommt jemand wie gerufen, der mit Industrieerfahrung eine „Verlängerung der Werkbank“ in unserer Region anbietet.

    Das Erfolgsrezept dazu klingt einfach: Schnelle Problemlösungen ohne Aufbau großer Verwaltungs- und Maschinenkapazitäten. Die Mitarbeiter werden mit erstklassigem Informationsmaterial ausgestattet und für jeden Auftrag extra geschult.

    So liefern sie nicht nur einwandfreie Arbeit auch im Sinne der Zertifizierung ab, sondern sind auch noch eine gewissenhafte Qualitätskontrolle, die nur mängelfreie Exemplare durchlässt. Das Spektrum der Schuster GmbH ist groß und die Aufgaben Montieren, Demontieren, Kleben, Abdichten, Nacharbeiten, Sichtprüfen und Verpacken umfassen nur einen Teil des Dienstleistungsangebotes. „Wenn Kunden mit mir langfristige Partnerschaften eingehen und eine entsprechende Auslastung zusichern, kann man mit mir über fast alle Aufgaben sprechen, die nicht allzu tief in die industrielle Fertigung hineinreichen“, sagt Schuster. So hat er schon heute Aufträge für Kabelkonfektion oder Ultraschall-Schweißen von namhaften oberfränkischen Unternehmen angenommen.

    Die Mitarbeiter der Schuster GmbH sollen sich auf „faire Löhne und ein gutes Betriebsklima“ verlassen können. In der strukturschwachen Gegend um Burgebrach ist das Unternehmen ein begehrter Arbeitgeber und hat kein Problem, das schnelle Wachstum verdauen. „Obwohl ich keine Einwände hätten, haben meinen Mitarbeiter keinen Betriebsrat gebildet, denn sie wissen, dass Probleme bei uns sofort besprochen und wenn möglich gleich anschließend bereinigt werden“, so Roberto Schuster zum Vertrauensbeweis seiner Belegschaft.

    Der Unternehmer blickt zuversichtlich in die Zukunft, denn er sieht noch eine große Nachfrage nach seiner Dienstleistung, die bislang in Oberfranken kaum abgedeckt wird. Neben den Kfz-Zulieferern sind heute fast alle Industriebranchen bei Ihm Kunden und verlassen sich auf die Qualität seiner Arbeit, die er schlicht als „preiswürdig“ bezeichnet.

    Obwohl man einem erfolgreichen Unternehmer wie Roberto Schuster keine Konkurrenz wünschen sollte, kommt man nicht umhin, sich mit Blick auf die Masse und Struktur unserer Arbeitslosen viele solcher Jungunternehmer erhoffen.

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