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    Pressebericht 01.10.2004



    Schuster Beflockungstechnik: Neues Arbeitsfeld erschlossen

    Die Schuster Beflockungstechnik GmbH & Co KG in der beschaulichen Ortschaft Ampferbach bei Bamberg begann Mitte September in der Region Bamberg eine bisher einmalige Produktion. Mit der modernen Technik der dreidimensionalen Beflockung deckt das Unternehmen eine weitere wichtige Dienstleistung für Unternehmen insbesondere aus der Branche der Automobilzulieferer ab.

    Die Firma wurde von Roberto Schuster gegründet, der bereits mit seiner „Schuster Metall-Kunststoff Konfektions GmbH“ vielfältige unternehmerische Erfahrungen sammeln und Aufträge im gesamten süddeutschen Raum erfüllen konnte.

    Über eine Million Euro Investitionsvolumen

    Für seine neue Firma ließ Unternehmer Roberto Schuster in einer Bauzeit von zwei Monaten eine moderne Halle in Fertigbauweise mit einer vollautomatischen Beflockungsanlage errichten. Hier sollen im Drei-Schicht-Betrieb mit der modernen Technik der dreidimensionalen Beflockung rund eine Million Handschuhkästen und Ablagefächer pro Jahr für die weltweite Produktion des neuen VW-Passat beflockt werden. Der Auftrag läuft zunächst für die kommenden sechs Jahre und soll bei entsprechend guter Auftragslage beim Automobilhersteller VW danach auch fortgesetzt werden.

    Auftraggeber für dieses umfangreiche Projekt ist die Firma Wündsch-Weidinger Kunststofftechnik GmbH in Grub am Forst, mit der die „Schuster Metall Kunststoff Konfektions GmbH“ bereits seit vielen Monaten eine gute Zusammenarbeit verbindet. Trotz sorgfältiger Planung und effizient ausgerichteter Arbeitseinheiten hat die Errichtung der Halle und der Beflockungsanlage ein Investitionsvolumen von einer Millionen Euro überschritten, da Firmeninhaber und Geschäftsführer Roberto Schuster besonders bei der Beflockungsanlage nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf eine zukünftige weiter ausbaufähige Technik großen Wert lege.

    15 neue Arbeitsplätze geschaffen

    Auch wenn die neue Anlage auf Grundlage der modernsten Beflockungstechnik vollautomatisch arbeitet geht es ohne menschlichen Einsatz freilich nicht. 15 neue Mitarbeiter werden in der neuen Halle die notwendigen manuellen Arbeiten vor und nach der Beflockung ausführen und dafür sorgen, dass die Produktion in der Beflockungsanlage die strengen Qualitätsrichtlinien der Automobilzulieferer erfüllt.

    Mit der „Schuster Beflockungstechnik GmbH & Co KG“ hat Geschäftsführer Roberto Schuster auf breiter Basis ein neues Arbeitsfeld innerhalb seiner Unternehmensgruppe etabliert und damit der Entwicklung der letzten vier Jahre Rechnung getragen. Denn die technische Beflockung erfreut sich in der Branche der Automobilzulieferer einer zusehends stärkeren Nachfrage, die nicht allerorten abgedeckt werden kann.

     Dies liege auch daran, dass der Beruf des Beflockers hierzulande nicht als Ausbildungsberuf absolviert werden könne, erläutert Roberto Schuster die derzeitige Lage. Somit bietet die neue Ampferbacher Firma aus der Schuster-Unternehmensgruppe einen Service an, der heutzutage selten vorzufinden ist Um die derzeitige Auslastung seines neuen Unternehmens braucht sich Roberto Schuster nicht zu sorgen, denn die Beflockung der Handschuhkästen und Ablagefächer hat einen Auftragsvolumen von rund drei Millionen Euro pro Jahr.

    Rasante Entwicklung in der Firmengeschichte

    Mit seiner ersten Firma, der „Schuster Metall-Kunststoff Konfektions GmbH“  blickt Unternehmer Roberto Schuster auf eine kurze aber rasante Entwicklung in der Firmengeschichte zurück. Im Jahre 1997 gegründet, beschäftigt das Unternehmen mittlerweile insgesamt 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den diversen Konfektionsbereichen.

    Hierfür stehen rund 1300 m² Fertigungsfläche in drei Gebäudeeinheiten zur Verfügung, die großzügig auf einer Grundstücksfläche von 10000 m² verteilt sind. Die Schwerpunkte der Arbeitsbereiche bilden die Baugruppen-Montage, die Bearbeitung von Teilen für die Automobilindustrie, die Kabelkonfektion sowie die visuelle Sichtkontrolle von Lieferteilen.

    Das dynamische Unternehmen in Ampferbach verdankt seinen Aufstieg auch der zu beobachtenden Entwicklung, dass viele große Firmen bestimmte Arbeiten aus organisatorischen Gründen auslagern. Im Falle von Roberto Schusters Unternehmen ist das wirtschaftlich betrachtet die richtige Entscheidung: „Die von den großen Firmen verstärkt ausgelagerten Arbeiten können wir kostengünstiger, schneller und auch mit erheblich niedriger Fehler-Quote erledigen als es unsern Auftraggebern selbst möglich wäre“, erläutert Geschäftsführer Roberto Schuster die vorteilhafte Situation für seine Auftraggeber.

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