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    Pressebericht 27.11.2018

    Reportage vom Sawtschenko-Positionierungs-Kongress 2018 in Darmstadt
    von Sebastian G. Renner (marketing akademie mittelstand)

    Roberto Schuster
    Es sind immer die gleichen Fragen, die ich schon seit rund 40 Jahren allen Unternehmern, Workshop-Teilnehmern und Marketing-Verantwortlichen stelle: Warum bekommt nur eines von rund 1000 Unternehmen eine Eigendynamik? Warum entwickelt sich das Neugeschäft so zäh wie Leder? Warum gelingt es nicht, auf Dauer „schwarze Zahlen“ zu schreiben? Oft erhalte ich folgende Antworten: Es liegt an der Motivation der Mitarbeiter. Es liegt an der mangelnden Kompetenz. Es liegt an der zu geringen Kapitalausstattung. Es liegt am Marketing...und so weiter.

    Meine Antwort darauf ist: Die meisten Unternehmen/Produkte bzw. Dienstleistungen sind me-too in den Augen ihrer Kunden; weil sie sich nicht positioniert haben, fristen Sie zeit Ihres Unternehmens-Lebens ein kümmerliches Überlebens-Dasein. Und jetzt haben Sie den Grund erfahren, warum Sie den nächsten Sawtschenko-Positionierungs-Kongress besuchen sollten; oder als „Stammgast“ erneut buchen sollten, denn man lernt bekanntlich nie aus, sondern immer wieder dazu.

    Der Positionierungs-Kongress 2018 war – wie nahezu alle Marketing-Veranstaltungen – übervoll mit Themen, auch mit solchen, welche keine neuen Erkenntnisse bringen. Ich möchte daher drei sehr wichtige Themen herausgreifen, die mich besonders beeindruckt haben. Weil sie m. E. die Erfolgsgeschichten richtiger und konsequenter Positionierung neu unter Beweis stellen.

    1. Beflockung, was ist das? Eine bayerische Lebensmittel-Veredelung?

    So war mein erster spontaner Gedanke, als der zweite Redner die Bühne betrat. In voller bayerischer Tracht begann Roberto Schuster mit seiner Positionierungs-Erfolgsgeschichte. Er schilderte sehr eindrucksvoll seinen „Leidensweg“ als Zulieferer der Automobil-Industrie und seinen Kampf, trotz jährlich wiederkehrendem Konditionen-Gefeilsche mit seinem Unternehmen über die Runden zu kommen. Auch seine horrenden Ausgaben für Seminare und Management-Trainings (rund 200.000€) konnten ihn von diesem grundsätzlichen Problem (jedes Jahr weniger Rendite) nicht befreien. Bis er die Ausbildung bei Sawtschenko absolvierte und dabei völlig neue Zielgruppen und unzählige Veredelungsmöglichkeiten für seine Beflockungstechnik entdeckte. Und jetzt war es an mir zu staunen, was man alles „beflocken“ kann: Tassen, Dekoartikel, Leuchten, Griffe, Autositze, Lenkräder usw. Zusatznutzen durch Beflockung: Wärmeschutz. Eine authentische Erfolgsgeschichte und ein schnörkellos guter Vortrag von Roberto Schuster, der auch als Positionierungs-Berater seine Erfahrungen und sein Know-How gerne weitergibt.

    Originalbericht